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FEMEN Aktivistinnen misshandelt und an der ukrainischen Grenze laufen gelassen

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Am Montag Abend waren die FEMEN Aktivistinnen aus der Ukraine, die noch wenige Stunden zuvor in Minsk gegen Lukaschenko und sein Regime topless demonstriert haben, spurlos verschwunden. Erst am nächsten Tag sind sie in einem Dorf an der Grenze mit der Ukraine aufgetaucht.

Entführung

Laut ihrer Geschichte seien sie am Abend auf einem Bahnhof in Minsk von mehreren Männern verhaftet und mit einem Bus in ein weit gelegenes Waldstück gebracht worden. Dort seien sie misshandelt und gefilmt worden und danach ohne Kleider und Papiere frei gelassen. Zu Fuß haben sie ein Dorf erreicht.

Arztuntersuchung

Die Frauen wurden nach ihrer Ankunft in Kiew von einem Arzt untersucht. Er habe bei ihnen Spuren von Schlägen und Blutergüsse gefunden.

Mögliche Täter

Ehemaliger Staatsanwalt Oleh Volchek hat in einem Interview behauptet, dass hinter dieser Entführung durchaus mächtige Geheim- und Sicherheitsdienste stehen können, wie OAZ (Operativ-analytsiches Center), KGB und Präsidentenwache. “Die Staatsanwaltschaft muss auf jeden Fall einen Prozess anstrengen. Wenn sie es sich weigert, dann kann man davon ausgehen, dass die Regierung bzw. Sicherheitsdienste hinter der Entführung stehen”, sagt Oleh Volchek.

Es gab schon ähnliche Entführungen. Vor wenigen Monaten wurde der Anführer der Linken “Gerechte Welt” entführt und in einem Wald laufen gelassen. Das gleiche ist auch anderen politischen Aktivisten widerfahren.

FEMEN: Bilder der entführen Aktivistinnen

 

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