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FEMEN ab jetzt auch in Deutschland

Die ukrainische Frauenbewegung FEMEN ist mittlerweile voll in Deutschland angekommen. Die barbusigen Feministinnen haben eine deutsche Filiale eröffnet. Das ist neben der ukrainische und französischen die dritte Abzweigung. Geplant ist eine Art Trainingslager in Berlin, um weitere Aktivistinnen zu rekrutieren und auszubilden.

Die erste Aktion wurde in Hamburg in der Herberstraße gegen Bordelle und Sexismus durchgeführt. Die halbnackten Frauen sind mit Bannern („Sex industry is facsism“, „Frau ist keine Ware“) und Feuer durch die Straße gegangen und gegen Frauenerniedrigung und Prostitution protestiert. Aktivistinnen der ukrainischen Bewegung protestierten schon im Juni 2012 auf der Reeperbahn.

Das schreibt die Organisation auf ihrer offiziellen Facebook Seite: „Die Femen Aktivistinnen kämpfen Seite an Seite kraftvoll für ihr Ziel: die Sex-Industrie als die letzte existierende Form der weiblichen Versklavung abzuschaffen. An den Haupteingang des Rotlichtviertels schrieben die FEMENistinnen den Satz, der im Zusammenhang mit Konzentrationslagern traurige Berühmtheit erlangte: „Arbeit macht frei“. Die Bewegung FEMEN betrachtet Bordells als Sex-Konzentrationslager für Frauen, und die Sex-Industrie als Ganzes als eine neue Form, in der sich Faschismus und Genozid manifestieren. Der Fackelmarsch war ein kriegerischer Aufruf, gegen die deutsche Sex-Industrie und die kriminellen Organisationen, die dahinter stecken, zu kämpfen.“

Außerdem verkündete Alexandra Shevchenko, die Frontfrau von FEMEN Germany, und forderte „von der Regierung der Bundesrepublik, die Sex-Industrie zu kriminalisieren, und die Täter, Freier und Zuhälter, zur Verantwortung zu ziehen. Damit würde dem schamlosen Frauenhandel auf dem Territorium des wirtschaftlichen und kulturellen Zentrums der europäischen Union ein Ende gesetzt werden. „Wenn es uns in naher Zukunft nicht gelingen wird, Prostitution auf legalem Weg abzuschaffen, werden wir auf illegale Methoden zurückgreifen müssen. Wir werden Deutschland von der Schande, das europäische Zentrum des Genozids in der Sexindustrie zu sein, in dem archaischen Formen des Sklavenhandels existieren, reinwaschen„.

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