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Euro 2012: Bauarbeiten auf dem Olympiastadion in Kiew gehen weiter (Foto)

Drei Jahre nach der Bekanntgabe der Austragungsorte für Euro 2012 und zwei Jahre vor der eigentlichen Meisterschaft gehen die Arbeiten in Polen sowie in der Ukraine auf Hochtouren. Diese Arbeit bemerkt kaum jemand, solange es keine schlechte Nachrichten gibt. Die Arbeiter selber sind gut ausgestattet und bekommen alle technischen Geräte, die für die Arbeit benötigt werden. Dazu gehört natürlich auch eine professionelle Berufskleidung.

Die Ukraine hat ihre Vorbereitungen auf die Euro 2012 mit großen Schwierigkeiten angefangen. Die meisten Ursachen dafür lagen auf der politischen und wirtschaftlichen Ebene. Denn nach der großen Euphorie kam die Ernüchterung: zu viele Interessen wollten durchgesetzt worden sein. Die verschiedenen politischen Lagen haben dieses Sportereignis für die eigenen politischen Dividenden ausgenutzt und bremsten somit wichtige Entscheidungen ab. Da bei so einem großen Projekt um viel Geld geht, vertreten die  Politiker auch eigene Baufirmen, Dienstleister, Lieferanten oder der nahestehenden Personen. Diese Tatsache trägt nicht gerade dazu bei Ausschreibungen schnell und sauber zu organisieren.

In der letzten Zeit hört man aber weniger von Streitigkeiten, man hört praktisch nichts in den Nachrichten über die Vorbereitungen. Und das bedeutet nur Gutes – die Stadien und Hotels werden gebaut und modernisiert, neue Straße verlegt, Flughäfen vergrößert.

Olympiastadion in Kiew

Das Olympiastadion Kiew empfängt das finale Spiel, drei Vorrundenspiele und ein Viertelfinale und wird für diese nach UEFA Anforderungen durch die deutsche Firma Gerkan, Marg und Partner komplett saniert, u.a. eine komplette Überdachung der Tribünen mit integrierter Flutlichtanlage werden gebaut. Die Renovierungsarbeiten sollen voraussichtlich bis 2010 abgeschlossen werden. Es wird dann ca. 69.000 Sitzplätze für die Besucher bereithalten. Anfang April 2010 inspizierte UEFA-Präsident Michel Platini u.a. die Baustelle des Kiewer EM-Stadions (Quelle).

Im Juni haben die Bauarbeiter die Montagearbeiten der Überdachung angefangen. Diese Phase ist eine der schwierigsten. Bevor die Überdachung dann montiert werden kann, müssen 80 Säulen errichtet werden. Heute sind schon 55 fertig. Die wenige Tage alten Bilder zeigen den Fortschritt der Bauarbeiten:

Quelle

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