Bitte schreibe deinen Kommentar zu diesem Beitrag. Danke!

Eremitage zeigt ihre Schätze im Prado Museum in Madrid

Prado Museum, Foto: chicadelatele, Flickr

Am 8. November öffnete in Madrider Museum Prado die Ausstellung „Schätze der Eremitage“ ihre Pforten, es werden 179 Kunstobjekte des weltberühmten russischen Museums zur Schau gestellt. Die Ausstellung findet im Rahmen des sog. Partnerjahres von Spanien und Russland statt.

In Prado werden die Leinwandbilder der größten Maler ausgestellt – von Tizian („Der Heilige Sebastian“) und Caravaggio („Lautenspieler“) bis Cezanne und Gauguin. Außerdem bekommen Spanier „Das schwarze Quadrat“ von Malewitsch und „Komposition 6“ von Kandinsky zu sehen.

Laut Informationen der RIA Novosti-Agentur schickte Eremitage in die spanische Hauptstadt nicht nur Malereiwerke, sondern auch Skulpturen und archäologische Denkmäler (Skythen-Gold). Die Exposition berichtet über Geschichte der Künste und ihrer Entwicklung vom V. bis zum XX. Jahrhundert.

Kurator der Exposition, die bis zum 25. März des nächsten Jahres geöffnet sein wird, ist der Eremitage-Direktor Michail Piotrovski. Laut seiner Aussage wird diese Messe von Eremitage die größte von denen sein, die jemals im Ausland organisiert wurden. Piotrovski bemerkte auch, dass die Ausstellung dem Museum Eremitage als einem kulturellen Phänomen gewidmet sei.

An der offiziellen Eröffnung des Kunstprojekts „Schätze der Eremitage“ nehmen Kulturminister Russlands Alexander Avdeev und Mitglieder der spanischen königlichen Familie teil.

Das Partnerjahr von Russland und Spanien begann im Februar dieses Jahres mit der Eröffnung der großen Ausstellung mit den Prado-Werken in Eremitage. In Sankt-Petersburg wurden 66 Kunstwerke herausragender Meister – Bosch, El Greco, Velasquez, Goya und Rubens – präsentiert. Diese Ausstellung wurde von mehr als einer halben Million Menschen besucht.

 

Ein Kommentar zu “Eremitage zeigt ihre Schätze im Prado Museum in Madrid”

  1. […] Das letzte Jahr kann wohl als ein Bilderbuchbeispiel zur Veranschaulichung dessen dienen, wie das politische Verhältnis zwischen Russland und Deutschland sowie Holland auch in der Zukunft auszusehen hat. 2011 wurde durch kulturellen Austausch mit gleichzeitig zwei Ländern gekennzeichnet – Italien und Spanien, wobei man keinen Favoriten festlegen kann. Dank dieser doppelten Präsenz erlangte man den Eindruck, dass das Kulturleben 2011 durch eine ungewöhnliche Vielfalt geprägt wurde: mal waren es Gastspiele von La Scala im Bolschoi-Theater, mal Velasquez und Goya in der „Eremitage“, mal Dali und Caravaggio im Staatsmuseum der Bildenden Künste namens Puschkin. Die Namen waren aber auch wirklich außergewöhnlich und die Organisation aller Veranstaltungen mehr als lobenswert. Die Eremitage stellte ihre Werke im Gegenzug in Madrid aus. […]

Einen Kommentar schreiben

Hot Tags