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Ein Notruf gegen die Insolvenz

Auf dem Weg zur Arbeit laufe ich an leeren Schaufenstern vorbei – hier ist Schlecker ausgezogen. Ein Paar Hundert Meter weiter drei große Gebäude die noch vor einigen Monaten den Toom Baumarkt beherbergten. Auch leer. Schlecker ist insolvent, Toom musste die Filiale schließen. Diese Woche erneut erschreckende Schlagzeilen: die renommierte linksgerichtete Frankfurter Rundschau ist Pleite! Die Zeitung (DuMont Verlag) schrieb schon länger Minus-zahlen und muss nun endgültig aufgeben.

Es kann jeden treffen – die Wirtschaft ist wieder mal in eine Krise. Diese Krise ist doch in Deutschland angekommen, trotz starker Exportwirtschaft. Die unternehmen sparen für 2013 und riskieren noch nicht zu sagen, wann es vorbei ist. Wenn die wirtschaftliche Misere kommt, profitiert immer eine Art von unternehmen: Insolvenzverwalter. Denn diese sind die einzige Rettung der hoch verschuldeten Unternehmer. Nun geht es darum das meiste aus der Erlöse eines insolventen Unternehmens rauszuholen und die Gläubigen soweit wie es geht zu befriedigen.

Für die Unternehmer die gerade jetzt diese schwierige Zeiten durchmachen, gründeten die Schuldenspezialisten Pacemark Finance und die Finanzprofis von SwissVent AG ein Projekt zur Insolvenverwaltung: Insolvenznotruf macht genau das was der Name sagt. Die Verschuldeten können sich kostenlos über Email oder Telefon melden und bekommen „erste Hilfe“: eine kostenfreie Einschätzung ihrer aktuellen Situation und ein persönliches Gespräch zur Einschätzung der Lage und Findung der Lösungsansätze. Eventuell lässt sich bei dem einen oder anderen Fall die Insolvenz noch abwenden?

Der Insolvenznotruf ist in der DACH-Region tätig.

Ein Kommentar zu “Ein Notruf gegen die Insolvenz”

  1. Amadeus von Arbam 26.01.2013 um 23:56

    Wenn grosse Firmen pleite gehen ist das zwar ein Risenschock für viele Mitarbeiter, die Gewerkschaften und den Staat (weil der mit regelmässigen, grossen Steuereinnahmen rechnet). Für die Wirtschaft war das in der Vergangenheit eher positiv, weil Verlagerungen in andere Gewerbszweige normal sind und kleine Firmen DIE Dynamik in der Wirtschaft darstellen. Allerdings funktioniert das nur, wenn der Staat nicht mit zunehmendem administrativem Aufwand und mit hohen Steuereinnahmen diese neuen Unternehmen piesakt.

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