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Der Winter 2011 in Russland wird mild

Hydrometeorologischer Dienst sagt keinesfalls außerordentlich kalten Winter voraus.

Am Dienstag dementierte der Leiter des hydrometeorologischen Dienstes  die Gerüchte über bevorstehenden ungewöhnlich kalten Winter. Laut Prognose der russischen Meteorologen wird kommender Winter wärmer als vergangener sein.

Roman Willfand, der Leiter des Hydrometeorologiedienstes, meldete an, den in Presse umlaufenden Gerüchten zuwider wird der bevorstehende Winter nicht extrem kalt sein. Die Regionale Informationsagentur „Nowosti“ teilte mit, laut Willfand wird die Temperatur im kommenden Winter auf dem Durchschnittsniveau variieren.

Laut Prognosen wird bevorstehender Winter wärmer als vergangener. „Prognostizierter Temperaturverlauf wird bei mehrjährigen Mittelwerten in vielen Regionen Russlands liegen. Diesmal wird die Temperatur höher sein als in der vergangenen Winterzeit“, – hat Willfald erzählt. Allerdings wird sich zukünftiger Winter trotzdem kälter anfühlen im Vergleich zu vergangenen Wintern, die ungewöhnlich warm waren, so Willfand.

Der Leiter des Hydrometeorologiedienstes erwähnte, dass in der Presse seit letzten zwei Wochen die Information über kommenden extrem kalten Winter debattiert wird, der ein Mal in Jahrtausend vorkommt. Nach seinen Angaben sind polnische Meteorologen zu diesem Schluss gekommen und haben auch vermittelt, dass der Golfstrom sich abschwäche, weswegen Winter in Europa angeblich frostkalt werde. „Man sagt, die Temperatur wird bis zu – 50 Grad Celsius sinken“, – meldet Willfand.

Seiner Meinung nach verursacht der Golfstrom tatsächlich relativ mildes Klima in Westeuropa. Aber es besteht keine direkte Abhängigkeit: auch wenn der Strom sich sehr oft nicht abschwächt, kommen in Europa frostkalte Winter vor. Willfand betonte, dass sich polnische Meteorologen mit der Forschung des Golfstroms und seinem Einfluss auf das Wetter niemals beschäftigt haben. Außerdem zählen polnische Meteorologiedienste nicht zu den 12 Weltdiensten langfristiger Wetterprognose, teilte der Leiter des Hydrometeorologiedienstes mit.

Im November dieses Jahres wird die Temperatur wenigstens 4 bis 5 Tage zwischen -10 und -20 schwanken, während sie 17 Tage über Null wird.“ Für November sind solche Wärmeschwingungen auf dem europäischen Gebiet Russlands ganz typisch“, – erklärte Willfand. Seinen Worten zufolge muss man in der Nachtzeit mit dem maximalen Temperaturenrückgang rechnen.

Der Leiter der Hydrometeorologiezentrale gab an, dass im Dezember die Temperatur innerhalb von 5 bis 6 Tagen unter – 15 Grad Celsius sinkt. Es wird auch das Tauwetter für 8 Tage erwartet. Im Januar wird die Kälte während 6 Tagen unter dem Wert – 20 Grad Celsius dauern

„Bisher können die Meteorologen keine Niederschlagsmenge vorhersagen, deshalb ist man mit den Prognosen in diesem Bereich nicht sicher“, – zitierte Willfand die Informationsagentur REGNUM.

Laut der Hydrometeorologiezentrale hängt die Eigenartigkeit des bevorstehenden Winters mit den Temperaturdifferenzen zusammen: die Kälte wird sich mit dem warmen Wetter abwechseln.

2 Kommentare zu “Der Winter 2011 in Russland wird mild”

  1. […] die ewige Kälte-Stadt in Russland (Foto-Video) Auch wenn dieser Winter in Russland nicht so kalt werden will, merken die Einwohner von Norilsk davon wenig. Denn in dieser Stadt herrscht ewige […]

  2. Extremwinter in Karelienam 28.11.2010 um 14:27

    […] in Karelien Der russische hydrometeorologischer Dienst sagt zwar keinen außerordentlich kalten Winter voraus, ist weiten russischen Gebieten herrschen aber […]

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