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Der Film „Generation P“ eröffnet das Festival der russischen Filme in London

Eine Filmszene aus Generation P. Foto: Facebook Fan Page von Generation Pi

Die britische Premiere des Films „Generation P“ nach dem berühmten Roman von Viktor Pelevin eröffnete am Freitag, dem 4. November, das Festival der russischen Filme in London. Der Film wurde bei Gala-Eröffnung des Festivals im Londoner Kinotheater „Apollo Piccadilly“ vom Regisseur Viktor Ginsburgh und Schauspieler Andrej Fomin präsentiert. In Russland gibt es ihn bereits zu sehen.

Unter anderen britischen Premieren, die vom 4. bis zum 13. November in London gezeigt werden, sind u.a.: „Besraslitschie“ (aus dem russ. „Gleichgültigkeit“) – der Gewinnerfilm des Festivals „Kinotawr“ vom Regisseur Oleg Fljangolz mit Fedor Bondartschuk in der Hauptrolle, der Film von Alexander Minandze „W subbotu“ (aus dem russ. „Am einem Samstag“ -wir bericheten) über die ersten 36 Stunden nach der Atomkatastrophe in Tschernobyl sowie der mit vielen Preisen ausgezeichnete Streifen „Ochotnik“ (aus dem russ. „Der Jäger“) von Bakur Bahuradze.

Die Zuschauer in London sehen ebenso weitere russische Spielfilme, die während anderer Events bereits gezeigt worden sind, v.a. auf dem 55. Londoner Internationalen Festival im Oktober.

Das sind u.a. „Elena“ von Andrej Zvjagincev, der breit diskutierte Film „Portret v sumerkah“ (aus dem russ. „Das Porträt in der Dämmerung“) von Angelina Nikonova und der Streifen „Mischen“ (aus dem russ. „Die Zielscheibe“), der vom Regisseur Alexander Zeldovic zum Abschluss des Festivals präsentiert wird. „Mischen“ ist eine philosophisch-futuristische Filmfantasie über Russland im Jahr 2020, dessen Drehbuchautor Vladimir Sorokin ist.

Zum ersten Mal findet im Rahmen des Festivals die Demonstration des Kurzfilmprogramms statt, die von jungen russischen Regisseuren von „Experiment 5ive“ geschaffen wurden. Das Programm, das vom Regisseur Alexej Popogrebski angeboten wird, schließt seine Filmarbeit „Kaplja krovi (3D)“ (aus dem russ. „Ein Tropfen Blut“) ein sowie „Portret“ (aus dem russ. „Das Portrait“) von Alexander Veledinski, „Rassvet/Zakat“ (aus dem russ. „Sonnenaufgang/Sonnenntergang“) von Peter Buslov, „Tajna“ (aus dem russ. „Das Geheimnis“) von Andrej Zvjagincev, „Atlantika“ von Igor Voloschin und der neue Film von Alexej German Junior „Iz Tokio“ (aus dem russ. „Aus Tokio“).

Dokumentarfilm-Regisseur Vitali Manski stellt das Programm der Dokumentarfilme „Frauen über Frauen“ und sein neues Filmprojekt „Rodina ili smert“ (aus dem russ. „Heimat oder Tod“) vor, das über das Leben in zeitgenössischem Kuba berichtet.

Traditionell findet man im Programm des Festivals die Auswahl an neuen russischen Animationsarbeiten für Kinder und Erwachsene ebenso wie Kulturtreffen und „runde Tische“ vor, die den Gesprächen rund um die moderne russische Filmindustrie gewidmet sind. Zum Zweck der Teilnahme am Festival besuchten der russische Kinokritiker, Ehrenpräsident der internationalen Vereinigung der Filmjournalisten FIPRESCI Andrej Plahov sowie Vertreter verschiedener Produktions- und Filmverleihunternehmen.

Das Festival wird von russisch-britischer Kulturassoziation Academia Rossica mit Unterstützung der russischen Botschaft in London organisiert.

 

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