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Der Fahrer, der eine Gruppe von Studenten in Moskau überfahren hat, will Todesstrafe für sich

Der Geschäftsmann Valerij Krjukov, der einen Auffahrunfall auf eine Gruppe Studenten an der Proletarischen und Kashirsky Alleen in Moskau verursachte, glaubt, dass eine gerechte Strafe für ihn – die Todesstrafe sei. Wie die Zeitung „Komsomolskaja Prawda“ herausfand, der im Gefängnis sitzende 38-jährige Verursacher des Unfalls, der das Leben zwei jungen Frauen kostete, schrieb in seiner ersten Erklärung nach der Festnahme: „Ich fuhr mit hoher Geschwindigkeit. Die Menschen merkte ich gar nicht. Als Strafe-Erschießung“

Am 22. September überfuhr Herr Krjukov mit seinem Geländewagen Nissan Qashqai die Studenten der National Nuclear Research University, die auf dem Bürgersteig in der Nähe eines Fußgängerwegs standen. Neun Menschen wurden verletzt, sieben von ihnen wurden ins Krankenhaus gebracht. Als Folge der Kollision starben zwei junge Frauen – als Erste starb die 17- jährige Eugenia Schulga und am vergangenen Sonntag hörte das Herz der 18-jährigen Ilana Sorokina auf zu schlagen. Fünf junge Menschen bleiben im Krankenhaus mit schweren Verletzungen.

Das Gericht erlies am Freitag einen Haftbefehl gegen Herr Krjukov. Nach den Angaben der Untersuchung war der Besitzer des Autoteile-Geschäfts während des Unfalls betrunken – in seinem Blut fand man 1,45 Promille Alkohol, was einem Glas Wodka entspricht.

Nach dem Gespräch mit dem Anwalt von Krjukov, Farid Korablev, die Verwandten von Herrn Krjukov sorgen sich darüber, dass er einen Selbstmord begehen könnte. Gleichzeitig kann man nicht ausschließen, dass die Verwandten mit diesen Gerüchten das Mitleid zu dem Täter erwecken wollen, um das Urteil zu beeinflussen. Am Vorabend berichteten einige Medien, dass Hr. Krjukov versucht hat in der Gefängniszelle einen Selbstmord zu begehen. Diese Information wurde von dem Amt des FSIN sofort abgelehnt. Nach dem Strafrecht steht ihm ein Gefängnisaufenthalt von sieben Jahren bevor.

Trotz einer Alkoholgrenze von Null Promillen am Steuer passieren in Russland immernoch viele Auffahrunfälle wie dieser.

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