Monatsarchiv für Dezember 2014

Im .ru- Net macht gerade ein virales Video die Runde, in der Wladimirs Putins Neujahresansprache für das Jahr 2015 auf eine etwas andere Art klingt, als man sie sonst kennt.

Der Rubel über 50% an Wert verloren. Foto: https://flic.kr/p/q6mmzo

Der Rubel über 50% an Wert verloren.
Foto: Igiss, Flickr

Vor wenigen Tagen veröffentlichte die Süddeutsche einen Artikel über die Währungskrise in Russland. Darin diskutriert der Autor Ulrich Schäfer, was die Vorteile und Nachteile der Währungskrise für die Weltwirtschaft sind.

„Der Rubel fällt und fällt und fällt – und das ist gut so“ ist die eine These, „Der Rubel fällt und fällt und fällt – und das ist schlecht so“ die andere. Am Ende kommt der Autor mehr oder weniger zu dem Schluss, dass die erste These stimmt, denn Russlands Wirtschaft leidet nicht nur unter den vom Westen eingeführten Sanktionen, sondern auch von einer Verschiebung der globalen Machtverhältnisse im Energiemarkt.

Ich sehe dennoch keinen Einlass zur Freude, und möchte dazu ein Paar Gedanken teilen.

Trotz einem schneefreien vierten Advent ist die Stimmung in der Münchner Innenstadt durchaus weihnachtlich. Die Weihnachtsmärkte rund um die Altstadt sind alle fast voll, so dass man zu den Glühweinschänken recht lange Schlangen stehen muss. Die Redaktion und die Autoren unseres Magazins wünschen allen fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Verbringen Sie die Zeit mit Ihrer Familien, mit Freunden und Kollegen!

Nur wenige Tage, vom 17.12. bis zum 21.12., werden elf Werke des ukrainischen Malers, der 2007 in die Liste der The Daily Telegraph „100 Genies der Gegenwart“ aufgenommen wurde. Iwan Martschuk (en.: Ivan Marchuk, ua.: Iван Марчук) zählt zu den bedeutendsten lebenden Künstlers der Ukraine.

Iwand Martschuk - Zauberlicht - in der Gallerie RUSUCKA

Iwand Martschuk – Zauberlicht – in der Galerie RUZICKA (Fotos: Konstantin Bazanov)

Das Traumziel Bangkok ist für Russen in weitere Ferne gerückt

Das Traumziel Bangkok ist für Russen in weitere Ferne gerückt

In Russland dreht sich in den letzten Tagen  alles um den Rubel. Kein Wunder, denn die Wirtschaftskrise ist endlich in der Geldbörse der Mittelschicht angekommen. Sylvester – das Weihnachten der Russen – der große Fest – wird dieses Mal anders. In der Mitte des Tisches steht kein Hirschbraten, keine ausgestöpfte Gans, kein Brathähnchen. Nein, dort steht eine große Schüssel Krise. Denn den meisten Russen ist nicht nach feiern zu Mute, weil ihre Gehälter, die in Rubel ausgezahlt werden, sind immer weniger Wert.

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