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Dali Ausstellung in Moskau eröffnet

Foto: arts-museum.ru

Das Kulturhighlight in Moskau – die einzigartige Ausstellung Dali mit Bildern aus seinem Museumshaus in Figueres.

Im GMMI (aus dem Russ.: Das Staatsmuseum für bildende Kunst) namens Puschkin wurde eine einmalige Kunstaustellung von Salvador Dali eröffnet, die zum ersten Mal Bilder zeigt, die nur als Einzelexemplare existieren und keine graphischen Werke im Seriendruck sind, berichtet RIA „Nowosti“.

Mit der Gestaltung der Exposition des Surrealismus-Genies Dali, der „Ich deliriere, also bin ich“ verkündete, befasste sich der Szenograf und Maler Boris Messerer, der Stammdesigner der GMMI-Ausstellungen ist.

Messerer ließ sich vom Museumshaus von Salvador Dali in Figueres inspirieren – einem Ort, der in bester Weise den Geist des Malers repräsentiert, der sich das ganze Leben lang mit den Mystifikationen arrangierte und in einem entsprechenden Ambiente leben wollte.

Aus dem Museumshaus Dali wurden 25 Bilder und 90 Grafikblätter nach Moskau geliefert, u. a. Illustrationen zum Roman „Don Quijote“.

Außer ungewöhnlichen architektonischen Elementen wie eine riesige Glashaube über der ehemaligen Bühne sind die Gebäudensimse und sein Dach mit übergroßen Hühnereiern, welche das Symbol der Wiederentstehung für Dali gewesen sind, geschmückt.

Oberhalb der Treppe in einer gefährlichen Nähe zu den vorbeigehenden Besuchern baumeln bemerkenswert große schwarz-weiße Fantasiekostümabdrücke, die für den venezianischen „Maskenball“ 1951 nach den Entwürfen des Surrealisten von seinem guten Freund Christian Dior gefertigt wurden.

„Es ist bekannt, dass der Maler das Kopieren seiner Werke befürwortete und sich in keinster Weise dagegen wehrte, aber in unserer Ausstellung sehen Sie ausschließlich urhebereigene unnachahmliche Arbeiten, seien es Malerei-, Graphik- oder die meisten Fotowerke, die durch spezielle Vermerke auf der Rückseite gekennzeichnet sind“, – sagt der Expositionsbetreuer.

Die Organisatoren entschlossen sich für das chronologische Prinzip der Bilderanordnung – die erfolgversprechendste Variante, besonders wenn es sich um die erste ernste Bekanntschaft mit Dali handelt.

Viele seiner Werke sind nicht mehr in der regelmäßigen Exposition zu sehen, was sie besonders wertvoll macht.

Ein besonderes Thema der Ausstellung ist die Lyrik. Einige der Werke sind der Frau seines ganzen Lebens gewidmet – Gala Dali, geborene Djakonov.

Im Moskauer Staatsmuseum kann man sowohl frühe Arbeiten von Dali, wie, z.B. das Bildnis „Großmutter Ana beim Nähen“ oder „Anblick Cadaques von der Rückseite“ sehen als auch spätere Bilder, die nah an seine klassische Arbeitsweise herankommen.

Die Quintessenz der Kunstmethode Dali auf dieser Ausstellung ist – laut Meinung des leitenden Direktors der Salvador Dali und Gala-Stiftung Juan Manuel Sevillano – das Bild „Kuriositäten“, das aus dem Jahr 1935 stammt.

Die Ausstellung ist bis zum 13. November zu bewundern. Die Tickets kosten bezahlbare 300 Rubel (ca. 7 Euro), oder nur 100 Rubel (ca. 2 Euro) mit Ermäßigung.

 

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