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COLORS 78 – Tanz

Mit Interviews mit dem kubanischen Tänzer Carlos Acosta, Principal Guest Artist des Londoner Royal Ballet und dem afroamerikanischen Performance-Künstler Nick Cave.


Treviso, Oktober 2010. Die Nr. 78 von Colors ist dem Tanz gewidmet, einer Urform von Kommunikation und Ausdruck, seit jeher Spiegel der Gesellschaft und starkes Instrument für volkstümliche Zusammenkünfte.

Im Sinne des mit den letzten Nummern eingeschlagenen Weges, mit dem eine Überwindung der Grenzen zwischen bedrucktem Papier, Web und interaktiven Technologien wie Augmented Reality angestrebt wird, erforscht Colors 78 nun den Tanz in seinen vielfältigen Stilen, symbolischen Bedeutungen, Ausdrucksformen und Ritualen. Angefangenmit der intim persönlichen Erzählung des kubanischen Tänzers und Choreografen Carlos Acosta, jüngstes von 11 Kindern einer armen Familie in Havanna, heute Principal Guest Artist des Londoner Royal Ballet und einflussreicher Interpret der heutigen, internationalenTanzszene bis zu den zahlreichen Geschichten von Tänzern ‘aus dem Rest der Welt’, die, dank der unendlichen Möglichkeiten von Internet, verstanden als virtueller Ort aktiver, globaler Beteiligung, durch Erzählung ihrer Träume und Ambitionen, ihre Kunst und Kreativität zum Ausdruck bringen konnten.

Für manche bedeutet Tanz religiöse Meditation oder soziale Anklage; andere nutzen ihn als erotisches Instrument; wieder andere gestehen ihm eine didaktische Bedeutung zu oder betrachten ihn einfach als körperliches Fitnesstraining. Wie die Insassen eines Hochsicherheitsgefängnisses in Cebu, Philippinen, das berühmt wurde, als der Direktor des Gefängnisses und Choreograf Byron Garcia ein Video auf YouTube stellte, das 1.500 Häftlinge zeigt, die aufgefordert wurden, sich durch Imitation von Zombie Dance aus ‘Thriller’ von Michael Jackson körperliche und geistige Frische zu holen. Was aber ist der letzte Akt dieser Geschichte? Was verbirgt sich hinter diesem großen Erfolg? Colors sprach mit Direktor Garcia, der mittlerweile den Dienst quittierte und seine 20 besten Tänzer mit sich nahm, die heute als “Botschafter des Guten Willens” bekannt sind.

Beckii Cruel ist der Nickname eines Mädchens, das auf der einsamen Isle of Man in der Irischen See zu Hause ist. Ihre Leidenschaft gilt japanischen Comics, die sie am Zeitungsstand in der Nähe ihrer Wohnung kauft. Eines Tages beschließt sie, ein Video von ihr ins Netz zu stellen, das sie zeigt, während sie in ihrem Zimmer zum Rhythmus der Songs aus den japanischen Comics tanzt. In kurzer Zeit wird sie in Japan zum Star, absolviert Live-Auftritte vor Tausenden von begeisterten Fans und hat sogar eine DVD herausgegeben. Colors besuchte sie auf der Isle of Man, um von Alltag und Träumen eines gewöhnlichen, englischen Mädchens von 14 Jahren zu erzählen, dessen Leben sich durch YouTube verändert hat.

Eine neue Jugend durch Tanz erlebt hingegen Wu Ying, eine rüstige chinesische Dame von 72 Jahren, begeisterte Hip Hop Tänzerin und Gründerin der Hip Hop Grannies (Hip Hop Omis), eine vielfach ausgezeichnete Gruppe etwas bejahrter Künstlerinnen, die die wohltuende Wirkung auf Körper und Geist nutzen, die der berühmte Tanz mit afroamerikanischen Wurzeln ausübt.

Welche Story hinter diesen Videos stehen, die manchmal Millionen Mal angeklickt werden, sagt YouTube nicht, denn die Information im Netz, obwohl sie so weitläufig ist, bleibt dennoch oberflächlich. Colors hat beschlossen, die vom Bildschirm auferlegten Grenzen zu durchbrechen und zu enthüllen, was hinter den Kulissen geschieht.

Ein besonderer Beitrag, gewidmet dem afroamerikanischen Künstler und Tänzer Nick Cave und seinen Soundsuits – “Kleider in Bewegung”, die in einem Rausch von Klängen und Farben tanzen – geht dem Raum voraus, in dem Geschichten über die partizipative Plattform www.colorsmagazine.com vorgestellt werden, einem gemeinsamen, virtuellen Ort, wo täglich Autoren, Fotografen oder einfache Leser aus aller Welt spontan ihr Material anbieten können.

Nach so viel erzähltem Leben, die Gelben Seiten, eine kleine Enzyklopädie von Colors mit Kuriositäten und Informationen zu den merkwürdigsten und unterhaltsamsten Produkten, die für den Tanz erfunden wurden.

Gleichzeitig mit dem Erscheinen der Nummer 78 des Magazins kommt im Apple Store das neue iPad-app von Colors Magazine heraus. Neben den textlichen Inhalten begleiten zahlreiche, ad hoc für iPad produzierte Video-, Musik- und Fotobeiträge den Benutzer in der Entdeckung der bizarren, berührenden und jedenfalls immer einzigartigen Geschichten, die vom Colors-Team ausgewählt wurden. Das App wird daher zu einer dynamischen Ergänzung des gedruckten Magazins und gibt jedem die Möglichkeit, jene Inhalte nachzulesen, nochmals anzusehen oder anzuhören, die ihn am meisten interessieren.

Colors 78 – Tanz

Im Zeitschriften- und Buchhandel und auf App Store ab Oktober 2010 in drei zweisprachigen Ausgaben (Englisch + Italienisch, Französisch oder Spanisch) erhältlich. Ab der Nr. 78 gibt es auch eine koreanische Ausgabe aufgrund der Vereinbarung mit dem Verleger The Dawn Ltd in Seoul.

Zu beziehen online auf http://www.staffonline.biz/colors/htm/page.php

Für weitere Informationen:
NANA MOHR Public Relations
Tel. +49 – (0)89 – 52 30 400
E-Mail: pink@nanamohrpr.de
www.colorsmagazine.com

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