Julia Tymoschenko (c) Deirdre Boyer, flickr

Julia Tymoschenko (c) Deirdre Boyer, flickr

Julia Timoschenko, ehemaliger ukrainischer Premierminister und die Oppositionspolitikerin, hat gestern eine 34-seitige Beschwerde an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte geschrieben.

In der Beschwerde geht es um rechtswidrige Gerichtsverhandlung, in der Timoschenko als Hauptschuldiger in mehreren Punkten, darunter Amtsmisshandlung. Dort sind Fakten und Auslegungen bzgl. den Beschuldigungen gegen sie aufgezählt. Sie ist überzeugt, die gerichtliche Untersuchung sei rein politisch motiviert, um die Opposition zu schwächen und politisch handlungsunfähig zu machen.

Gestern gedenkten Moskauer Juri Wolkow, der durch seinen Tod zum Symbol der russischen Nationalisten wurde. Vor einem Jahr,  am 10. Juli 2010 ist  der RTR Journalist Juri Wolkow am Eingang zur U-Bahn „Tschistie Prude“ nach einem Messerstich in einer Schlägerei mit Kaukasiern gestorben. Ein Jahr später, brachten den ganzen Tag lang Menschen Blumen zu seinen Ehren.

Präsident Medwedew hat wieder mal für Schlagzeilen negativer, genauer gesagt peinlicher Art gesorgt. Bei einem Besuch in Tatarstan kam Medwedew von einer Feier zurück und verlor Kontrolle über sein Auto (schwarzer Mercedes-Geländewagen auf dem Video). Dabei ist er fast in die Menschenmenge gerast, die in begrüßen wollte.  Der Präsident ist aus dem rollenden Wagen geflüchtet, seine Leibwächter waren aber noch rechtzeitig zur stelle, um den Wagen zu stoppen.

Vor wenigen Tagen wurde der Facebook Account eines bekannten ukrainischen Blogger Nikolai Sukhomlin (bzw. Mykola Sukhomlyn) gesperrt, nachdem er ein Video vom Gouverneur der Region Donezk, Anatoly Blyzniuk, wie er eine individuell angepasste Mercedes S-Klasse im Wert von ca. 60.000 Euro fuhr. Der Politiker wird kritisiert, weil ihm angeblich das Geld für gute Straßen fehle und fährt gleichzeitig unnötig teure Autos.

FEMEN protestiert gegen verkäufliche Medien

FEMEN protestiert gegen verkäufliche Medien

Am 6. Juni war der „Tag des ukrainischen Journalisten“, an dem die Vertreter dieses Berufs geehrt werden sollten. Es gibt jedoch auch viel Kritik, da viele Journalisten und Zeitschriften verkäuflich sind. Das heißt, dass sie im Vorfeld falsche oder verschönerte Informationen gegen Bezahlung veröffentlichen. Meistens werden sie von Politikern und großen Geschäftsmännern bezahlt, um sich besser in den Medien zu präsentieren.

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