Laut russischer und deutscher Presse wurden in Süddeutschland zwei Spione Andreas und Heidrun festgenommen, die laut ersten Erkenntnissen seit zwanzig Jahren für das russische Geheimdienst SRW gearbeitet haben sollen. Das Paar hat unter falschen Identitäten aus Südamerika nach Deutschland eingewandert und besitzt österreichische Pässe.

SWR - russisches Außengeheimdienst | http://svr.gov.ru/svr_today/vruchenie.htm

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Der Personenkult Putins in Russland geht weiter. Der (man kann wohl mit Sicherheit damit rechnen) zukünftige russische Präsident hat wieder mal mit viel PR einen Geburtstagsgeschenk überreicht bekommen. Diesmal handelte es sich um ein Malbuch „Wowa und Dima“ (Kosenamen von Wladimir und Dmitri). Das Malbuch erzählt von der wichtigen Arbeit, guten Gewohnheiten und vor allem dicker Freundschaft der zwei Jungen – Wowa und Dima. Es ist nicht schwer zu durchschauen – ja, es geht um das russische Regierungstandem von Putin und Medwedew.

Auch wenn wir immer wieder von ausländerfeindlichen Übergriffen in Russland berichten, sind nicht immer die zugereisten Kaukasier oder Asiaten die Opfer in diesen Zwischenfällen. Nicht selten sind Jugendliche kaukasischer Abstammung in Banden, die gewaltbereit und fremdenfeindlich sind. Der Fan von Spartak Moskau, dessen Tod zu den Unruhen am Maneschnaja Platz im Dezember vergangenen Jahres geführt hat, ist übrigens auch Opfer einer Auseinandersetzung mit einer kaukasischen Bande geworden.

So sieht die Graffiti aus. Foto: Sergei Muchamedow, Ridus.ru

„Alle Juden und Mitglieder der anderen Diasporas der Stadt Moskau sollen am Tag der Ausstellung „Russland für Alle“ am Museum erscheinen. Mitzunehmen sind Papiere, Wertsachen und Lebensmittel für 2 Tage“ – dies ist die Spray-Schablone, die in der Nähe der studentischen jüdischen Organisation Gilel und der Moskauer Synagoge diese Woche auf mehrere Hauswände aufgetragen wurde. Die Leitung der Gilel hat bereits die Moskauer Polizei eingeschaltet, berichtete am Mittwoch Jewish.ru.

Festnahmen der Rechtsextremen am Weißen Haus. Foto: Anton Tushin/Ridus.ru

Ca. 300 Leute marschierten am Wochenende in Moskau von der U-Bahn Station Wystawotschnaja bis zum Hotel „Ukraine“. In der Menschenmenge fanden sich Fussballfans unterschiedlicher Mannschaften. Sie schrien „Einer für Alle, Alle für Einen!“

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