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Die Domstadt hat viel Lob für die Aktion am Montag letzte Woche erhalten. Von überall – von der in- und ausländischen Presse, von internationalen Politikern, und sogar vom Gott höchstpersönlich. Köln feierte sich. Alle fanden es toll, dass die Stadt „ein Zeichen gegen Rassismus“ gesetzt habe. Der Dom, die Rheinbrücke und andere Gebäude der kölner Skyline blieben am Montag ab 18:30 unbeleuchtet. Außerdem versammelten sich einige Tausende Demonstranten, um sich gegen Pegida zu äußern, und den Marsch von Pegida zu verhindern. An unterschiedlichen Stellen sollte die Gegendemonstranten die Islamkritiker blokieren. Im Netz tauchten  Karten wie diese auf auf denen die Route der Kögida aufgezeichnet war, sowie an welchen Stellen welchen Bewegungen die Demo stören sollten.

Im .ru- Net macht gerade ein virales Video die Runde, in der Wladimirs Putins Neujahresansprache für das Jahr 2015 auf eine etwas andere Art klingt, als man sie sonst kennt.

Der Rubel über 50% an Wert verloren. Foto: https://flic.kr/p/q6mmzo

Der Rubel über 50% an Wert verloren.
Foto: Igiss, Flickr

Vor wenigen Tagen veröffentlichte die Süddeutsche einen Artikel über die Währungskrise in Russland. Darin diskutriert der Autor Ulrich Schäfer, was die Vorteile und Nachteile der Währungskrise für die Weltwirtschaft sind.

„Der Rubel fällt und fällt und fällt – und das ist gut so“ ist die eine These, „Der Rubel fällt und fällt und fällt – und das ist schlecht so“ die andere. Am Ende kommt der Autor mehr oder weniger zu dem Schluss, dass die erste These stimmt, denn Russlands Wirtschaft leidet nicht nur unter den vom Westen eingeführten Sanktionen, sondern auch von einer Verschiebung der globalen Machtverhältnisse im Energiemarkt.

Ich sehe dennoch keinen Einlass zur Freude, und möchte dazu ein Paar Gedanken teilen.

Das Traumziel Bangkok ist für Russen in weitere Ferne gerückt

Das Traumziel Bangkok ist für Russen in weitere Ferne gerückt

In Russland dreht sich in den letzten Tagen  alles um den Rubel. Kein Wunder, denn die Wirtschaftskrise ist endlich in der Geldbörse der Mittelschicht angekommen. Sylvester – das Weihnachten der Russen – der große Fest – wird dieses Mal anders. In der Mitte des Tisches steht kein Hirschbraten, keine ausgestöpfte Gans, kein Brathähnchen. Nein, dort steht eine große Schüssel Krise. Denn den meisten Russen ist nicht nach feiern zu Mute, weil ihre Gehälter, die in Rubel ausgezahlt werden, sind immer weniger Wert.

Пресс-конференция Владимира Путина.

Irgendwie war es zu erwarten: zum Tag der 10. alljährlichen Pressekonferenz von Wladimir Putin, stieg der Wert der russischen Währung um ca. 15 Prozentpunkte. Was morgen kommt ist ungewiss. Jedoch auch während des Siegeszuges von Rubel wurde der russische Präsident mit kritischen Fragen konfrontiert. Was der 18. Dezember 2014 brachte und warum er für Putin nicht einfach war.

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