Die zweite Kundgebung gegen die gefälschte Ergebnisse der Parlamentswahlen vom 4. Dezember 2011 in Russland findet am 24. Dezember in Moskau auf dem Zakharov Prospekt statt. Früher gab es bezüglich dem Datum und dem Ort einen Zopf zwischen dem Stadtsrat und den Organisatoren der Demo. Beim Versuch die Kundgebung zu beantragen, hat sich herausgestellt, dass am gleichen Tag und Ort die Regierungssympathisanten eine Kundgebung durchführen werden. Man habe sich aber geeignet, wie die Nadezhda Mityushina aus der Bewegung “Solidarnost” (Solidarität) mitgeteilt hat.

Walujew im russischen Parlament. Foto: RIA Novosti
Heute hat die erneuerte russische Duma – das Abgeornetenhaus in Russland – ihre Arbeit nach den Skandalwahlen am 4. Dezember aufgenommen. Trotz vieler Proteste hat keiner seinen Mandat niedergelegt. Somit sind heute auch viele neue Gesichter in das weiße Haus reinspaziert. Jedoch sind einiger dieser Gesichter dem breiten Publikum bekannter als andere. Und einige der Gesichter der russischen Politikerinnen können sich sogar sehen lassen.
Die ukrainische Organisation FEMEN hat gemeldet, dass ihre Aktivistinnen Inna Schevchenko, Oksana Schatschko und Alexandra Nemtschikova nach den Protesten am Montag in Minsk spurlos verschwunden sind. Sie haben am Montag halbausgezogen und mit Bärten gegen Weißrusslands Diktator Alexander Lukaschenko protestiert. Vor dem Hauptquartier des Geheimdienstes KGB protestierten sie mit Transparenten: „Lang lebe Weißrussland!“ und „Freiheit für alle politischen Gefangenen!“. Danach wurden Aktivisten und Journalisten festgenommen. Die oben genannte Aktivisteninnen konnten aber sich retten.
Der russische Ministerpräsident Wladimir Putin hat sich offiziell als Kandidat für die Präsidentschaftswahl am 4. März 2012 registriert. Er wurde erster registrierte Kandidat. Entsprechende Papiere wurden heute von der zentralen Wahlkommission angenommen. Er wurde am 27. November als Kandidat von seiner Partei “Einiges Russland” mit großer Mehrheit ausgewählt.









