Das FBI hat die Videos mit der russischen Ex-Spionin Anna Chapman freigegeben. Diese sind ab jetzt auch auf youtube zu sehen. Diese Aufnahmen sind während Beschattungsaktionen der Ermittlungsbehörde gegen die mutmaßliche Spionen. Die Gruppe sei im Sommer 2010 „sehr nahe dran gewesen, in die Kreise politischer Entscheidungsträger einzudringen“, behauptet FBI-Mann C. Frank Figliuzzi. Die Personen nutzten die Namen von Toten. Deswegen nannte man die Operation „Ghost Stries“.

Eine spektakuläre Verfolgungsjagd ereignete sich an diesem Morgen in Moskau. Der fluchtende Fahrer beschädigte 12 Autos, darunter 4 Polizeiwagen.

Um 10 Uhr morgens hat der Fahrer des Renault (Dacia) Logan in Moskau einen Verkehrszeichen an dem Platz vor dem Kiewer Bahnhof. Die Polizisten die in einem Wagen am Bahnhof wagen hielten, forderten den Verkehrssünder zum Anhalten auf. Er versuchte jedoch sich davon zu machen. Die Polizisten nahmen die Verfolgung auf, berichtete die Website der Moskauer Polizei.

Erschreckt blicken viele Deutschen der nächsten EM in der Ukraine und Polen gegenüber. Jetzt soll alles noch extremer werden: Russland hat sich auch für die EM qualifiziert und bringt eine Menge gewaltbereiter Hooligans mit. Soweit die Medien. Aber soll man sich wirklich vor ihnen fürchten? Wer sind diese Menschen, die immer wieder in den Schlagzeilen negativ auffallen?

Auch wenn wir immer wieder von ausländerfeindlichen Übergriffen in Russland berichten, sind nicht immer die zugereisten Kaukasier oder Asiaten die Opfer in diesen Zwischenfällen. Nicht selten sind Jugendliche kaukasischer Abstammung in Banden, die gewaltbereit und fremdenfeindlich sind. Der Fan von Spartak Moskau, dessen Tod zu den Unruhen am Maneschnaja Platz im Dezember vergangenen Jahres geführt hat, ist übrigens auch Opfer einer Auseinandersetzung mit einer kaukasischen Bande geworden.

Gestern gedenkten Moskauer Juri Wolkow, der durch seinen Tod zum Symbol der russischen Nationalisten wurde. Vor einem Jahr,  am 10. Juli 2010 ist  der RTR Journalist Juri Wolkow am Eingang zur U-Bahn „Tschistie Prude“ nach einem Messerstich in einer Schlägerei mit Kaukasiern gestorben. Ein Jahr später, brachten den ganzen Tag lang Menschen Blumen zu seinen Ehren.

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