kaliningrad

Kaliningrad. Foto: D. Djomina, vk.com

Die Stadt des ersten litauischen Buches und des ersten deutschen Flughafens. Geburtsort der Autoren der „Kritik der reinen Vernunft“ und des „Nussknackers“. Der Ort, wo bis heute nach dem berühmten Bernszeinzimmer gesucht wird – all das ist Kaliningrad, einst „Königsberg“ genannt. Zu „Kaliningrad“ wurde die Stadt erst nach dem zweiten Weltkrieg, als sie buchstäblich aus Ruinen wiederaufgebaut worden ist. Aber einige alte Bauten wurden verschont: Kirchen, Wohnquartiere, die Universität und die Kathedrale mit dem Mausoleum Immanuel Kants, welcher nahezu sein ganzes Leben in Kaliningrad verbracht hat.

Sankt-Petersburg. Foto: Oleg Jewersow

Sankt-Petersburg. Foto: Oleg Jewersow

Sankt Petersburg liegt im Nordwesten Russlands an der Mündung der Newa in den Finnischen Meerbusen, an der Ostseeküste.  Mit ca. 5 Millionen Einwohnern ist sie nach Moskau die zweitgrößte Stadt des Landes. Sankt Petersburg erstreckt sich über 42 Inseln, die bedeutendsten sind: Vasil’evskij, Petrogradskij, Krestovskij, Kamennyj und die Dekabristeninsel. Von 1712 bis 1918 Sankt Petersburg war die Hauptstadt des Russischen Kaiserreiches.

St.Petersburger Eremitage.Foto: Julija Kasjanowa

St.Petersburger Eremitage.
Foto: Julija Kasjanowa

Die Petersburger Eremitage, fast genauso berühmt wie Pariser Louvre, ist eines der größten Kunstmuseen Europas. Nur wenigen ist bekannt, dass die Anzahl seiner Kunstsammlungen sogar Louvre übertrifft, und die Ausstellungsstücke belaufen sich auf über 3 Millionen Exponate.

Das Museum auf dem Schlossplatz befindet sich in fünf wunderschönen Altbaugebäuden, einen der würdigsten Repräsentanten der ehemaligen Hauptstadt des Russischen Reiches: Winterpalast, Alten Eremitage, Neuen Eremitage, Kleinen Eremitage und dem Eremitagetheater.

Es bedurfte einer Umstellung, einer großen Anstrengung, aber inzwischen ist es bei mir zur Gewohnheit geworden: die Menschen anzulächeln. Ich treffe einen Kollegen im Gang und lächle ihm freundlich zu: er lächelt zurück. Es ist eine Kleinigkeit, eine Selbstverständlichkeit in der westlichen Gesellschaft, jedoch macht sie erst dann viel aus, wenn man ein Gegenbeispiel sieht. Jemand, der grimmig guckt, etwas vor sich hin murmelt steht automatisch schlechter da.

Partei der 10 Gebote

Partei der 10 Gebote

In Russland entsteht noch eine Partei – die Partei der 10 Gebote. Die Idee ist eigentlich nicht schlecht: der Politik wieder Moralität und das „göttliche Licht“ zu verleihen.

Jedoch gibt es Zweifel an der Ehrlichkeit der neuen Parteigenossen…Mag hinter dieser Idee vielleicht ein neues Projekt der „Polittechnologen“zu stecken, die besorgt sind über das schlechte Rating der Partei „Einiges Russland“? Besteht der Sinn des Projekts möglicherweise darin, den Wähler ins Kleinliche verfallen zu lassen, damit er überhaupt nicht mehr begreifen kann, wofür und was er wählen soll?

Sollte dies der Fall sein, dann wird die neue seelen-rettende Partei die gleiche Rolle spielen, die Dutzend anderer Parteien, kloniert im Kreml, bereits ausführen. Die Rolle des politischen Statisten.

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