Zeltlager am Denkmal von Abay: Occupy Abay

Maifeiertage 2012 wurden in Moskau durch Massenprotestaktionen gekennzeichnet. Bei der ersten davon – „dem Millionenmarsch“ kurz vor der Inaugurationsfeier Vladimir Putins –  versammelten sich einige Tausend Teilnehmer, die später massenhaft von OMON-Spezialeinheiten im Umkreis von Bolotnaja Platz festgehalten wurden. Im Anschluss an diese Versammlung wurde am Chistoprudnyj Boulevard ein Protestzeltlager aufgeschlagen.

Wenn man davon liest, dass die russische Gesellschaft die Regime Putins satt hat und bereit für demokratische Veränderungen sei, vergisst man oft darüber, dass die Russen oft Demokratie als „Recht der Mehrheit“ auffassen und dabei gern die Minderheiten diskriminieren, seien es nationale Minderheiten, Schwule oder Behinderte. Man bekommt von Russen in Europa oft zu hören, dass hier auffällig viele Behinderte sind. „Was ist bei euch los“ – wundern sich die Touristen – „Überall Autisten, menschen mit körperlichen Behinderungen… Irgendwas ist mit der Nation hier nicht in Ordnung.“ Kein Wunder, denn in Russland gibt es schon seit der Sowjetzeit keine ausreichende Möglichkeiten für Behinderte ein normales Leben zu führen. Sie werden als minderwertige Mitglieder der Gesellschaft angesehen, die in Krankenhäusern und zuhause versteckt werden.

Russlands Nationalmannschaft. Foto: RFS

Seit heute steht der Kader der russischen Nationalmannschaft bei der EM 2012 fest. Es geht immer noch um ein erweitertes Kader, die finale Entscheidung über die Nominierungen soll am 20. Mai 2012 stehen. Der Trainer Dick Advocaat hat insgesamt 2 Neulinge und 2 Rückkehrer in der Mannschaft, sowie einen Spieler, der bisher nur einen Einsatz im Trickot der Russen hatte.

Foto: Medwedew, facebook account von Medwedew

Kurz von der Inauguration Putins unterschrieb Medvedev ein neues Gesetz über die Wahlen von Bürgermeistern.

Präsident der Russischen Föderation Dmitrij Medvedev unterschrieb eine letzter Woche eine Reihe der Verordnungen im Rahmen einer von ihm eingeführten politischen Reform. Wie RIA Novosti berichtete, bringen die vom scheidenden Staatsoberhaupt verabschiedeten Dokumente direkte Wahlen der Regionsgouverneure zurück, befreien politische Parteien von der Sammlung der Unterschriften bei den Duma-, Regional- und Lokalwahlen und reduzieren die Anzahl der Unterschriften, die ein Präsidentenwahlkandidat benötigt.

Frauen und Kinder in Usbekistan | insmu74/Flickr (CC BY 2.0)

Frauen und Kinder in Usbekistan | insmu74/Flickr (CC BY 2.0)

In Usbekistan bestehe ein geheimer Plan der Regierung zur Sterilisierung der Frauen, sagt die BBC Korrespondentin Natalia Anteleva, die Interviews mit mehreren betroffen Frauen in der ehemaligen UdSSR Republik geführt habe.

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