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Ausgelaufenes Tierfutter für russische Rekruten gemeldet – gefeuert und für vier Jahre verurteilt

Konserve mit ausgelaufenem Hundefutter als Büchsenfleisch getarnt

Konserve mit ausgelaufenem Hundefutter als Büchsenfleisch getarnt

Ende Mai hat Offizier Igor Matveev aus einer Truppeneinheit in Wladiwostok ein Video bei youtube veröffentlicht, in dem er zeigt, dass das Essen für seine Rekruten zum einen ausgelaufen ist und zum anderen eigentlich kein Essen für Menschen, sondern für Hunde ist. Das Dosenetikett war mit einem anderen drüber geklebt und als Rinderfleisch getarnt. Das hat ein Skandal ausgelöst. Dieses Video war an Präsident Medwedew, Ministerpräsident Putin und seine Vorgesetzte gerichtet, um die steigende Zahl der Verstöße in der militärischen Einheit nach dem ein Oberst Sultanbekov die Leitung übernahm. Außerdem hat Matveev gemeldet, dass sich auf dem Territorium des Bataillons mehrere illegale Gastarbeiter aufhielten.

Wenige Tage nach dem Erscheinen von Video wurde Matveev wegen Amtsmissbrauchs entlassen. Er soll früher angeblich mehrere Soldaten geschlagen und verletzt haben. Ein interne Überprüfung hat aber auch ein Teil der von Matveevs Beschuldigungen offiziell bestätigt.

Video: Hundefutter für russische Soldaten

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Heute hat ein Gericht entschieden, dass Matveev schuldig ist und ihn für vier Jahre wegen Amtsmissbrauchs ins Gefängnis verurteilt. Dem Major kann man alles Gute wünschen, er hat zumindest den Mut, Stärke und Ehre gezeigt. Aber gegen die russische Machthaber hat man wenig Chancen.

Es ist nur eine der Geschichten, von den die meisten nie bekannt werden. Meistens ist das Essen in der russischen Armee sehr schlecht, ausgelaufen oder es gibt gar keins. Die Soldaten schlafen in unbeheizten Räumen. Müssen Mob der älteren Soldaten ertragen. Korruption ist eine gängige Sache. Viele kommen nie mehr nach Hause.

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