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Aeroflot bietet der KHL-Hockeymannschaft seine Flugdienste an

Lokomotive Jaroslawl Absturz. Foto: Ridus-News

Die staatliche Fluggesellschaft „Aeroflot“ bot an, die KHL-Hockeyspieler mit ihren Linienflügen oder speziell für KHL organisierten Streckenflügen zu transportieren. So lautete die Aussage des Generaldirektors des Unternehmens Vitalij Saweljew, wie in der offiziellen „Aeroflot“-Pressemitteilung bekanntgegeben wird.

Früher betonte der Präsident der KHL Alexander Medwedew in einem Interview für „Sovetskij Sport“ (aus dem Russ. „Sowjetischer Sport“), dass die Liga ein Wettbewerb zur Auswahl eines Beförderungsunternehmens für alle Teams plant. Nach den Worten Medwedews werden an diese Fluggesellschaft sehr strenge Forderungen in Hinsicht auf Flugsicherheit und -organisation gestellt. Es sind regelmäßige flugtechnische Kontrollen durch qualifiziertes Personal für diese Kampagne geplant. Die organisatorischen Fragen werden durch Verband selbst gelöst.

Keine andere Fluggesellschaft ließ sich bis jetzt beim Wettbewerb registrieren. Momentan schließen KHL-Clubs Verträge mit den Flugunternehmen ab.

Die Entscheidung über die Wahl eines einheitlichen Beförderers wurde getroffen, als am 7. September die Maschine Jak-42 der Fluggesellschaft „Jak Service“ bei Jaroslawl abgestürzt ist, die die Hockeyspieler des Jaroslawler Clubs Lokomotive nach Minsk brachte. Infolge dieser Katastrophe sind 43 Menschen ums Leben gekommen. „Jak Service“ gehörte nicht zu den größten russischen Fluggesellschaften.

Gestern wurde den verstorbenen Eishockeyspielern mit einer eindrucksvollen Zeremonie gedenkt.

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Am 8. September verkündete der russische Präsident Dmitrij Medvedev, dass die Anzahl der Fluggesellschaften im Land deutlich reduziert werden muss. Das Transportministerium äußert sich aber jedoch noch nicht über die genaue Zahlen und Vorgehensweise in diesem Zusammenhang.

Die Regierung der Russischen Föderation ergriff auch schon früher Maßnahmen, um die Anzahl der Personentransportgesellschaften zu verringern. So dürfen seit dem 1. Januar 2012 nur die Flugzeuge starten, die mit einem Kollisionswarnsystem ausgestattet sind: alte Flugmaschinen verfügen in der Regel nicht über solche technische Ausrüstung. Übrigens benutzen die kleineren privaten Fluggesellschaften meistens ältere gebrauchte Luftfahrzeuge.

Außerdem dürfen seit 2012 Linienflüge nur von solchen Fluggesellschaften angeboten werden, die 10 gleichartige Flugmaschinen mit mindestens 50 Flugplätzen haben.

 

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